| Kinderzimmer-Flohmarkt | ![]() |
| Dies & Das |
| Geschrieben von: spoinky |
| Montag, 01. März 2010 um 14:31 Uhr |
Oh man, ich bin ganz schön sauer auf meine Mutter. Ich wohne ja nun schon seit mehr als ein paar Jahren nicht mehr daheim. Dennoch haben meine Eltern bisher mein Kinderzimmer nicht verändert oder umgebaut. Jetzt hat aber meine Mutter doch tatsächlich alle meine Sachen, ohne mich zu fragen, einfach so auf dem Flohmarkt verkauft!!! Als ich sie darauf angesprochen habe meinte sie, ich hätte doch sowieso nichts mehr mit dem Kinderkram gemacht und bevor das Zeug nur rum steht kann man es doch auch verkaufen. Hallo, die Sachen haben Erinnerungswert? Also das hätte ich wirklich nicht von meiner Mutter erwartet. Aber sie will einfach nicht einsehen, dass sie im Unrecht ist!
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Gut, dass sie kein Museum Deiner Kindheit auf Lebenszeit haben wollen, ok, auch verständlich, wenn sie den Raum anders nutzen wollen.
Trotzdem ist es gemein, eine Chance oder Vorankündigung wäre doch das Mindeste. Jeder hat doch aus der Kindheit Lieblingsstücke, mit denen er/sie viel verbindet und gerne behalten möchte, komisch, dass Deine Ma so überhaupt kein Verständnis hat. Was wäre denn so schwer daran gewesen, zu sagen "hör mal, wir wollen das Zimmer ausräumen, hol bitte ab, was Du noch behalten oder selbst veräußern möchtest, in 2 Wochen ist sonst Flohmarkt.". Das kommt ja noch dazu, einiges sind ja sicher Dinge gewesen, die man Dir geschenkt oder die Du selbst vom Taschengeld gekauft hast. Das würde mich dann auch ärgern, aber nur zweit-oder drittrangig.
Tja, nu is' zu spät. Ich könnte mir wohl nicht verkneifen, meiner Ma in so einer Situation 'n schlechtes Gewissen zu machen à la "das X haste auch verkauft? Weißt Du noch, wie Du mir das geschenkt hast und wie sehr ich mich darüber gefreut hab, weil Du daran gedacht hast?" Auch nicht die feine Englische, aber vielleicht versteht sie dann ja, was Dich so ärgert.
Ich kann Deine Ma verstehen, das sie "Dein" Zimmer nutzen will.
Aber ich kann sie nicht verstehen, das sie einfach Deine Sachen verkauft.
Sag ihr klipp und klar, wie enttäuscht Du bist und frage sie, ob es ihr gefallen würde, wenn Du mit Ihren Sachen so gehandelt hättest.
Sie kann ruhig wissen, wie traurig Du über ihr Verhalten bist.